Risikomanagement

Konzernrisikomanagement in der VIG

Die Kernkompetenz der Vienna Insurance Group ist der professionelle Umgang mit Risiken. Das Versicherungsgeschäft besteht aus der bewussten Übernahme diverser Risiken und deren profitabler Bewirtschaftung. Eine primäre Aufgabe des Risikomanagements der Vienna Insurance Group ist es, die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen zu gewährleisten.

Das zentrale Risikomanagement der Vienna Insurance Group definiert Rahmenrichtlinien für sämtliche Konzerngesellschaften. Für die Steuerung der jeweiligen Risken innerhalb der vorgegebenen Bandbreiten sind die Konzerngesellschaften selbst verantwortlich.

Auf den Ausbau und die laufende Optimierung des ganzheitlichen systematischen Risikomanagementprozesses für die Vienna Insurance Group sowie die Schaffung einer angemessen Risiko- und Kontrollkultur wird größter Wert gelegt. Transparente und nachvollziehbare Entscheidungen und Prozesse innerhalb des Unternehmens tragen dabei wesentlich zur Schaffung einer angemessenen unternehmensweiten Risikokultur bei. Jeder einzelne Mitarbeiter trägt zu einem effektiven Risikomanagement in der Vienna Insurance Group bei.

Versicherungstechnische Risiken
Versicherungstechnische Risiken werden in der Schaden- und Unfallversicherung hauptsächlich über versicherungsmathematische Modelle zur Tarifierung und zur Überwachung von Schadenverläufen sowie Richtlinien zur Übernahme von Versicherungsrisiken gesteuert. Die wichtigsten versicherungstechnischen Risiken in der Lebens- und Krankenversicherung sind vor allem biometrische Risiken, wie beispielsweise Lebenserwartung, Erwerbsunfähigkeit, Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Zur Steuerung des versicherungstechnischen Risikos hat die Vienna Insurance Group Rückstellungen für die Erbringung zukünftiger Versicherungsleistungen gebildet.

Weitergabe von Risiken an verschiedene Rückversicherer
Die Vienna Insurance Group begrenzt ihre mögliche Haftung aus dem Versicherungsgeschäft, indem sie einen Teil der übernommenen Risiken an den internationalen Rückversicherungsmarkt weitergibt. Dabei werden die Rückversicherungsabsicherungen auf eine Vielzahl verschiedener internationaler Rückversicherungsgesellschaften verteilt, die nach Einschätzung der Vienna Insurance Group über angemessene Bonität verfügen, um das aus der Zahlungsunfähigkeit eines Rückversicherers erwachsende Risiko zu minimieren.

Risiko-Management-Prozess
Die Vienna Insurance Group ist neben dem versicherungstechnischen Risiko ihres Vertragsbestandes noch einer Reihe weiterer Risiken ausgesetzt. Diese Risiken werden anhand eines Risiko-Management-Prozesses, gefördert durch eine effektive Risikoorganisation, identifiziert, analysiert und bewertet, berichtet, gesteuert und überwacht. Die Risikosteuerungsmaßnahmen sind Vermeidung, Verminderung, Diversifikation, Transfer und Akzeptanz von Risiken und Chancen.

 

Die Grafik zeigt das Risikomanagement der VIG, welches ein effektives Kontrollsystem in allen Bereichen und aller Prozesse bereitstellt.