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Günter-Geyer-Preis für soziales Bewusstsein

Soziales Engagement auf Unternehmensebene holt seit 2012 der „Günter Geyer Preis für soziales Bewusstsein“ vor den Vorhang. Diese nach dem Vorstandsvorsitzenden des Wiener Städtischen Versicherungsvereins Dr. Günter Geyer benannte Auszeichnung wird jährlich an drei Konzerngesellschaften verliehen, die durch ihre und/oder die Aktivitäten ihrer MitarbeiterInnen Außerordentliches im sozialen Bereich leisten.

Wie in den Jahren zuvor, zeichnen sich auch die Preisträger 2017 durch herausragendes soziales Engagement aus:

Platz 1 belegte die georgische GPIH für zwei Projekte im Umwelt- sowie Sozialbereich. Georgien zählt weltweit zu den Ländern mit der höchsten Luftverschmutzung. Deswegen hat die GPIH bereits 2015 in Zusammenarbeit mit zwei NGOs eine Awareness-Kampagne ausgearbeitet, die unter dem Titel „Don’t be an Egoist, be an ECOIST“ landesweit für die Themen Ökologie und Gesundheit sensibilisieren soll. Die Kampagne wurde in den Monaten April und Mai 2016 gelauncht und hat nicht nur auf diese wichtige Thematik aufmerksam gemacht, sondern durch eine Kfz-Versicherung mit Öko-Rabatt und Baumpflanz-Aktionen auch einen Teil zur Lösung des Problems beigetragen.
Eine weitere Initiative der GPIH basierte auf einer Arbeitnehmer-Analyse, die ergab, dass jene im Vertrieb am erfolgreichsten sind, die nicht den traditionellen Arbeitsmarktkriterien entsprechen: älter als 35 Jahre, mit Familie und größeren Kindern, ohne besondere Ausbildung und Erfahrung, aber mit hoher Motivation. Um speziell diese Zielgruppe anzuwerben, veranstaltete die GPIH landesweit Jobmessen und führte zahlreiche Bewerbungsgespräche. Die Neuzugänge erhielten eine sechsmonatige bezahlte Ausbildung, begleitete wurde dieses Programm von einer Medienkampagne.

Platz 2 ging an die ungarischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Union Biztositó. Im Zuge der Fusion der Union Biztositó mit der Erste Biztosito wurde ein neues CSR Programm entwickelt. So wurden bereits bestehende Sozialaktivitäten um den Themenbereich „Ausbildung und Integration von jungen Erwachsenen“ ergänzt. Außerdem wurden Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vermehrt in den Social Active Day eingebunden, durch die Einführung des „Tender for Social Active Day“. Dabei können Regionalbüros ihre Ideen zum „Social Active Day“ und den Finanzbedarf zur Umsetzung einreichen, und eine Kommission entscheidet schließlich über die Zuweisung. Die Union Biztositó fördert mit Bedacht ausgewählte Projekte, mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, damit die Situation der Betroffenen auf lange Sicht verbessert werden kann. Das soziale Engagement im Unternehmen ist fest verankert und wird von allen Beteiligten gelebt.

Den dritten Platz belegte die BCR Life, die ihre sozialen Aktivitäten ohne jegliches CSR-Budget bestreitet. Soziales Engagement basiert hier ausschließlich auf der hohen Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gemeinsam für eine lebenswerte Gesellschaft einzutreten. So sind zum Beispiel die Teilnahmezahlen am konzernweit durchgeführten „Social Active Day“ sehr hoch, viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter melden sich auch öfters für „ihren“ „Social Active Day“. Im Zentrum des herausragenden Engagements der BCR Life steht der Bildungsbereich, wie die Zusammenarbeit mit „Ateliere fara Frontiere“ beweist. Gemeinsam mit „Ateliere fara Frontiere“ werden ausgemusterte Computer der BCR Life wieder auf Vordermann gebracht. Die „alten neuen“ PCs wurden Schulen für die Einrichtung von Computerklassen, einem Sozialzentrum in Brasov und sowie bedürftigen Kindern aus sozial schwachen Familien zur Verfügung gestellt. Diese Aktion lief unter dem Slogan „Yes for education“, mit dem die BCR Life versucht, Impulse im Bildungsbereich zu setzen.