Kulturelle Diversität in österreichischen Unternehmen als Resilienzverstärker

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Sonstige | 13.06.2018 12:00:00

Kulturelle Diversität in österreichischen Unternehmen als Resilienzverstärker

Empirische Untersuchung von brainworker powered by Vienna Insurance Group

Im Rahmen der Studie „Kulturelle Vielfalt in Unternehmen“ hat brainworker in Kooperation mit der Vienna Insurance Group (VIG) über 100 Unternehmen im Zeitraum vom 15. März 2018 bis 2. Mai 2018 zum Management kultureller Diversität befragt. Die Ergebnisse zeigen, wie Unternehmen in Österreich mit der Chance als auch der Herausforderung der kulturellen Diversität umgehen. Die Resultate geben weiters Aufschluss darüber, welche internen und externen Maßnahmen bereits gesetzt wurden bzw. in Planung sind.

Kulturelle Vielfalt im Arbeitsumfeld
69 Prozent der befragten Unternehmen stehen den Möglichkeiten durch kulturelle Diversität positiv gegenüber und sehen gesteigerte Innovationschancen durch kulturell unterschiedliche Perspektiven. 41 Prozent gaben an, dieses Thema in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens aktiv zu berücksichtigen und Maßnahmen zu setzen. So beschäftigen bereits 38 Prozent der Unternehmen Diversitätsbeauftragte. Unternehmen sehen vor allem im Bereich der Personalführung das Thema der kulturellen Vielfalt als wichtig an, das bereits beim Recruiting beginnt und sich in der Führung und Personalentwicklung widerspiegeln sollte. Dabei sehen 51 Prozent der Befragten mangelnde Akzeptanz von Führungskräften als die größte Herausforderung bei der Umsetzung von Maßnahmen zur kulturellen Diversität. Somit ist eine wesentliche Handlungsempfehlung der Autoren, dass interkulturelle Kompetenzen für Führungskräfte als Anforderung festgelegt und diese auch als Relevanz zur Erreichung der Unternehmensziele kommuniziert werden sollten. Die Ergebnisse der Studie inkl. der daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sind auf der Studienwebsite unter www.kulturellevielfalt2018.at abrufbar.

Der Megatrend Vielfalt
Die Studie von brainworker trifft den Nerv der Zeit: Globalisierung, alternde Gesellschaften, Migrationsströme drängen auch Unternehmen, sich mit dem Thema Diversität auseinanderzusetzen. So beschäftigt sich das Europäische Forum Alpbach heuer mit dem Generalthema „Diversität und Resilienz“ und diskutiert, wie man mit Hilfe von Diversität die Resilienz stärken kann, um widerstandsfähige gesellschaftliche Systeme zu schaffen. Für die VIG ist dieser aktuelle Megatrend bereits seit vielen Jahren gelebte Praxis, denn bereits in seiner Struktur ist das Unternehmen von Vielfalt geprägt: Vielfalt an Sprachen, Nationen und geschichtlichen Hintergründen sowie Unternehmenskulturen. „Wir machen uns diese Vielfalt aktiv zu Nutze und setzen bewusst auf lokales Unternehmertum und eine Mehrmarkenstrategie. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort wissen am besten, wie sie auf ihrem jeweiligen Markt erfolgreich arbeiten können. Die Vielzahl an Mentalitäten, Perspektiven und Herangehensweisen fördert unsere Innovationsfähigkeit“, bestätigt Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group, den Mehrwert der Vielfalt für das Unternehmen. „Unsere Vielfalt spiegelt sich auch in der Internationalität unserer Belegschaft wider. Allein in der VIG Holding arbeiten Menschen aus 17 verschiedenen Nationalitäten.“

Vielfalt als Kernwert
Vielfalt ist für das führende Versicherungsunternehmen in Österreich, Zentral- und Osteuropa nicht nur ein wesentlicher Erfolgsfaktor und Wettbewerbsvorteil, sondern auch der Grundwert, denn dieser ist sozusagen in der DNA des Unternehmens eingeschrieben. Das spiegelt sich auch im erfolgreichen Personalmanagement wider. Dass die VIG eine ausgezeichnete Recruitingarbeit leistet, sieht auch die aktuelle BEST RECRUITERS-Studie. In der Kategorie Versicherungsbranche geht die VIG als Sieger hervor.

Vielfalt wird bereits im obersten Management gelebt. Mit einem Frauenanteil von 40 Prozent im Aufsichtsrat und 50 Prozent im Vorstand des Headoffice ist die VIG bereits heute Vorreiter. Darüber hinaus hat der Vorstand die VIG-Diversitätsbeauftragte ermächtigt, die Diversitätsstrategie in der Holding umzusetzen und lokale Gesellschaften zu beraten. „Mit gruppenweiten, internationalen Trainings- und Mobilitätsprogrammen schaffen wir in unseren Gesellschaften ein internationales Arbeitsumfeld und legen Wert auf eine bereichernde, gruppenweite Zusammenarbeit über Grenzen hinweg“, führt Prof. Elisabeth Stadler weiter aus. So ist die VIG auch mehrjähriger Sponsor des „diversitycamp“, eine Veranstaltung, die sich dem Thema Vielfalt im Businesskontext widmet.