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Vienna Insurance Group seit 25 Jahren an der Wiener Börse

Seit Erstnotiz 1994 konstant jährlich Dividende ausgeschüttet

Am 17. Oktober 1994 ging die Vienna Insurance Group (VIG) - damals als Wiener Städtische Versicherung - erstmals an die Wiener Börse. Seither wurden ohne Unterbrechung jährlich Dividenden ausgeschüttet - insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro.    

Möglichkeit zur Partizipation an der erfolgreichen Konzernentwicklung
Für Dr. Günter Geyer, den heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Vienna Insurance Group, der als Generaldirektor die Expansion nach CEE vorangetrieben und geprägt hat, war der Börsengang des Versicherungskonzerns nicht nur ein bedeutendes Ereignis in der Unternehmensgeschichte. Er sieht diesen auch als einen effizienten Weg zur Aufbringung der notwendigen Mittel für die CEE-Expansion der Gruppe: „Durch die hinzugekommene Verantwortung gegenüber Investoren und Analysten wurde auch unsere traditionelle Unternehmenskultur bereichert. Heute wie damals sollen alle Stakeholder an der nachhaltig positiven Entwicklung des Konzerns partizipieren.“

Rund 1,8 Milliarden Euro an Dividenden ausgeschüttet
Verlässlichkeit zeigt der Versicherungskonzern unter anderem in seiner Dividendenpolitik. Seit dem Börsengang 1994 wurde jährlich − und damit auch während wirtschaftlich schwieriger Zeiten wie der Finanzkrise 2007/08 − an die Aktionäre eine Dividende ausgeschüttet, insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro. Die Aktie der VIG ist ein Titel mit einer attraktiven Dividendenrendite (2018 betrug die Rendite 4,93 %). Im März 2019 wurde unter Einbeziehung von Investorenfeedback die Dividendenpolitik adaptiert. Diese sieht nunmehr eine Ausschüttung in einer Bandbreite von 30 bis 50 % des Konzerngewinns nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen vor. „Es ist unser Ziel, die Dividende pro Aktie weiterhin an der Entwicklung des Unternehmenserfolgs auszurichten, so präsentieren wir uns als stabiler und verlässlicher Partner. Nachhaltig profitables Wachstum lässt sich am besten mit einer starken Kapitalausstattung realisieren, die wir im Konzern in unseren rund 50 Gesellschaften in 25 Ländern optimal einsetzen“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, CEO der Vienna Insurance Group.

VIG-Aktie mit bestem Rating im ATX
Die starke Kapitalausstattung ist auch einer jener Faktoren, der von der Ratingagentur Standard & Poor‘s positiv hervorgehoben wird. Bereits 2004 erhielt die VIG von Standard & Poor‘s das Rating „A“, ein Jahr später das bis dato gültige Rating „A+“ mit stabilem Ausblick. Damit ist die VIG das Unternehmen mit dem besten Rating im ATX, dem österreichischen Leitindex der Wiener Börse. „Die Vienna Insurance Group hat in 25 Jahren Börsennotiz gezeigt, wie ein Unternehmen durch Nutzung des Kapitalmarktes wachsen kann. Als fixer Bestandteil des österreichischen Leitindex ATX genießt die VIG an der Wiener Börse größte Sichtbarkeit und höchste Liquidität, nicht nur am Heimmarkt, sondern auch bei internationalen Investoren“, sagt Dr. Christoph Boschan, Vorstandsvorsitzender der Wiener Börse AG.

Erstnotiz an der Wiener Börse
Am 17. Oktober 1994 notierte die Vorzugsaktie der damaligen Wiener Städtischen Versicherung erstmals mit einem Emissionskurs von 1.030 Schilling (74,85 Euro) an der Wiener Börse. Damit war das IPO vollzogen. Im Ausland wurde zunächst auf Grund der Ausgabe von Vorzugs- statt Stammaktien wenig Notiz von der Aktie genommen, wobei der Streubesitz damals bei 11 % lag.

Aktie seit September 2005 im ATX gelistet
Zehn Jahre später erfolgte die Vorbereitung für eine große Börsenoffensive und die Öffnung zum internationalen Kapitalmarkt. In der Hauptversammlung 2005 wurde die Umwandlung der Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien im Verhältnis 1:1 beschlossen. Das Unternehmen verpflichtete sich erstmals zur Einhaltung des Österreichischen Corporate Governance Kodex. Ab
20. Juni 2005 handelten alle 86.357.600 Aktien der damaligen Wiener Städtischen im Prime Market der Wiener Börse, per 19. September 2005 wurde die Aktie in den ATX aufgenommen. Damit war der Grundstein für die internationale Präsenz der Aktie gelegt.

Erste Kapitalerhöhung führte zu höherem Streubesitz von 29 %
Bis zum Jahr 2005 hatte der Versicherungskonzern bereits erfolgreich in die CEE-Region expandiert und war in 15 Ländern tätig. Um die Mittel für das geplante weitere Wachstum zu sichern, wurde eine erste große Kapitalmarkttransaktion vorbereitet. Am 2. Dezember 2005 wurden schließlich insgesamt 18.642.400 junge Aktien platziert. Der Angebotspreis betrug 49 Euro pro Aktie und der Erlös lag bei rund 910 Millionen Euro. Der Streubesitz erhöhte sich damit auf rund 29 %. Im Jänner 2006 wurde die neue Dachmarke Vienna Insurance Group eingeführt, ab 1. Februar 2008 erfolgte auch der Handel der Aktie unter dem Namen Vienna Insurance Group. Seit 5. Februar 2008 ist die Aktie der VIG zusätzlich an der Prager Börse gelistet.

Mehrfache Überzeichnung bei der zweiten Kapitalerhöhung im Jahr 2008
Am 2. Mai 2008 führte die VIG mit 1,14 Milliarden Euro ihre zweite große Kapitalerhöhung durch. Der Aktienpreis wurde mit 49,50 Euro festgelegt. Es war - wie bereits 2005 - erneut die größte je von einer Versicherungsgruppe an der Wiener Börse durchgeführte Aktienplatzierung. Das globale Angebot war mehrfach überzeichnet. Der Erlös finanzierte den Erwerb der Versicherungsaktivitäten der Erste Group in Österreich und CEE sowie die neu eingegangene wechselseitige Vertriebspartnerschaft. Der zeitgleich auf 15 Jahre abgeschlossene Kooperationsvertrag wurde im Mai 2018 vorzeitig bis Ende 2033 verlängert.

Neue Holdingstruktur ab August 2010
Mit 3. August 2010 wurde das operative Versicherungsgeschäft in Österreich von den Holdingfunktionen des Konzerns abgespalten und die Vienna Insurance Group als börsennotierte Konzernholding konzentrierte sich auf die Steuerungsfunktion der Gruppe sowie auf internationales Industriegeschäft und Rückversicherung.

Die 128 Millionen Stück Stammaktien der VIG hält aktuell zu rund 70 % der Wiener Städtische Versicherungsverein, der Streubesitz beträgt rund 30 %. Der Streubesitz teilt sich in 25 % Österreich, 27 % Kontinentaleuropa, 34 % Nordamerika, 12 % Großbritannien und Irland und 2 % in übrige Länder auf.