Österreichischer Nachhaltigkeitspodcast

Die Vienna Insurance Group ist eines der sechs Gründungsmitglieder des "Österreichischen Nachhaltigkeitspodcast". 

Dieser Tage übernimmt das Börse Social Network www.boersenradio.at. Im Zuge dessen werden etliche neue Services gelauncht, darunter "Der Österreichische Nachhaltigkeitspodcast", der als Gemeinschaftspodcast konzipiert ist.

Teil 2 – Veranlagung und Underwriting als Hebel für Nachhaltigkeit in der Versicherung

In der zweiten Folge des Podcast berichtet CEO Prof. Elisabeth Stadler über die Verantwortung und Relevanz der Versicherungsbranche beim Thema Nachhaltigkeit.

„Langfristige Verantwortung heißt für die Vienna Insurance Group, dass wir Leistungsversprechen, die wir Kunden geben und meist sehr weit in der Zukunft liegen, jederzeit einlösen können. Daher ist eine nachhaltige Stabilität der Gruppe durch vorausschauendes Wirtschaften und ertragreiches Wachstum erforderlich. Um das zu erreichen, benötigen wir eine intakte soziale und ökologische Umwelt. Wir haben als VIG den Anspruch, dass ökonomische, gesellschaftliche und umweltbezogene Ziele Hand in Hand gehen. Nachhaltigkeit ist in unserem Kerngeschäft verankert. Da wir als Versicherer wichtige Kapitalgeber für die Volkswirtschaften sind und sich Investmententscheidungen unserer Gruppe somit auch indirekt auf Soziales und Umwelt auswirken, liegen die größten Hebel für Nachhaltigkeit in der Veranlagung und im Underwriting.“ 
 

Prof. Elisabeth Stadler
Prof. Elisabeth Stadler ©Philipp Lipiarski

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Teil 1 - Green Deal der EU

In der ersten Folge des Podcast berichtet Mag. Dieter Pscheidl, Leiter des Bereichs für Europäische Angelegenheit der VIG, über die Bedeutung des Green Deals der EU für die europäische Versicherungswirtschaft und über das Problem einer möglichen Umsatzverschiebung nach China: 

"Das Ziel des Green Deals ist es, eine Treibhaus-Gas-Neutralität in der EU zu erreichen. D.h. ein Gleichgewicht herzustellen zwischen den Emissionen und deren Abbau. Europa soll bis 2050 klimaneutral sein, und der CO2-Ausstoß bis 2030 halbiert werden. Ganz wesentlich ist, dass dieser Green Deal nicht über Verbote arbeitet, sondern über Transparenz. Die Versicherungswirtschaft hat zwei Hebel, an denen sie ansetzen kann, über die Kapitalanlage und über das Underwriting. Das Problem ist nur, wenn die europäischen Versicherungen zum Beispiel freiwillig keine Kohlekraftwerke mehr versichern, dann ergibt sich eine Umsatzverschiebung, denn chinesische Versicherungen würden es dann tun. Zudem gäbe auch keine CO2-Reduktion." 

 

Mag. Dieter Pscheidl

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