Glossar

Eigenkapitalverzinsung vor Steuern

Verhältnis von Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital (abzüglich Neubewertungsrücklage) aus dem Stand am Jahresanfang und Jahresende.

Einmalerlag

Ein Einmalerlag ist eine besondere Prämienzahlungsart in der Lebensversicherung, bei der ein beliebiger Betrag zu Beginn als Einmalprämie einbezahlt wird.

EIOPA

Mit 1.1.2011 wurde die Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA) als unabhängige EU-Behörde gegründet und ist Teil des Europäischen Systems der Finanzmarktaufsicht. EIOPA leistet – im Rahmen der ihr übertragenen Befugnisse – einen Beitrag zur Gewährleistung der kohärenten, effizienten und wirksamen Anwendung von Rechtsakten, fördert die Angleichung der Aufsicht, gibt Stellungnahmen für das Europäische Parlament, den Rat und die Kommission ab und führt wirtschaftliche Analysen der Märkte, die das Erreichen des Ziels der Behörde fördern sollen, durch.

Embedded Value

Der Embedded Value stellt den ökonomischen Wert des Versicherungsgeschäfts dar und umfasst künftige Gewinne aus dem Versicherungsbestand. Gewinne aus zukünftigem Neugeschäft werden nicht bewertet. Er entspricht daher den ausschüttungsfähigen Gewinnen nach Steuern und berücksichtigt die im Geschäft enthaltenen Risiken.

Enterprise Risk Management

Die Aufgaben des ERM bestehen in der Identifikation, Bewertung, Analyse und Steuerung von Chancen und Risiken des Unternehmens.

Environmental Social Governance

ESG steht für die Nachhaltigkeitskriterien Umwelt, Soziales und (verantwortungsvolle) Unternehmensführung und beschreibt einerseits, inwieweit ein Unternehmen diese Aspekte berücksichtigt, andererseits einen Investmentansatz, der für die Auswahl von potenziellen Unternehmen (Investments) herangezogen werden kann.

Equity-Methode

Nach dieser Methode werden die Anteile an assoziierten Unternehmen bilanziert. Der Wertansatz entspricht grundsätzlich dem konzernanteiligen Eigenkapital dieser Unternehmen bzw. Zwischenkonzerne. Im Rahmen der laufenden Bewertung ist der Wertansatz um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen fortzuschreiben. Dabei werden die anteiligen Jahresergebnisse dem Konzernergebnis zugerechnet und bezahlte Gewinnausschüttungen abgezogen.

Erfolgsabhängige Prämienrückerstattung

Vom Erfolg der betreffenden Versicherungssparte abhängige Beteiligung der Versicherungsnehmer am Gewinn der Sparte (in der klassischen Lebensversicherung verpflichtend vorgeschrieben).

Erfolgsunabhängige Prämienrückerstattung

Vertraglich eingeräumte Rückvergütung von Prämien an den Versicherungsnehmer.

Ergebnis je Aktien

Kennzahl, die den Konzernjahresüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der ausgegebenen Aktien gegenüberstellt. Das verwässerte Ergebnis je Aktie bezieht ausgeübte oder noch zur Ausübung stehende Bezugsrechte in die Berechnung der Anzahl der Aktien sowie in den Jahresüberschuss mit ein. Die Bezugsrechte entstehen aus der Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungsrechte und Optionsrechte zum Erwerb von Anteilen.

Erste Group

Abkürzung für den Konzern Erste Group Bank AG.

Erträge aus Kapitalanlagen und Zinsenerträge

Die Erträge aus Kapitalanlagen und Zinserträge setzen sich aus Erträgen aus Beteiligungen (davon verbundene Unternehmen), Erträgen aus Grundstücken und Bauten, Erträgen aus sonstigen Kapitalanlagen, Erträgen aus Zuschreibungen, Gewinnen aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie Sonstigen Erträgen aus Kapitalanlagen und Zinserträgen zusammen.