Die Vienna Insurance Group ist stolz auf ihre rund 190-jährige Geschichte und Tradition. Das Unternehmen hat sich von einer lokalen Versicherung zu einem der größten international tätigen Versicherungskonzerne in Zentral- und Osteuropa (CEE) entwickelt.

Wurzel der Vienna Insurance Group
Die Wurzeln der Unternehmensgruppe gehen bis in das Jahr 1824 zurück, in dem die älteste der drei Versicherungsgesellschaften, aus denen die heutige Wiener Städtische Österreich und in weiterer Folge der Konzern Vienna Insurance Group, hervorgegangen ist, gegründet wurde.

Der Zweite Weltkrieg und der damit einhergehende Zusammenbruch der österreichischen Wirtschaft führte auch die damalige Gesellschaft an den Rand des Ruins. Der Wiederaufbau begann im Dezember 1947 mit der ersten Sitzung der Mitgliedervertretung und der Änderung des Firmenwortlautes in „Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt“. Von da an betrieb die Wiener Städtische das Versicherungsgeschäft in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. 

Mitte des Jahres 1992 wurde der gesamte Versicherungsbetrieb ausgegliedert und in die „Wiener Städtische Allgemeine Versicherung Aktiengesellschaft“ eingebracht. Die „Wechselseitige“ bestand zu dieser Zeit als „Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt – Vermögensverwaltung“ weiter und erfüllt die Aufgaben einer Finanzholding. Seit 1994 notiert die Vienna Insurance Group an der Wiener Börse. 

In den vergangenen Jahren hat sich die Wiener Städtische von einem erfolgreichen lokalen Versicherungsunternehmen zu dem international tätigen Versicherungskonzern Vienna Insurance Group entwickelt.

Unternehmensgeschichte (1824 bis 1971)

1824 Gründung der „Wechselseitige k.u.k. priv. Brandschadenversicherungsanstalt“ durch Georg Ritter von Högelmüller. 364 Persönlichkeiten, darunter Fürsten, Grafen, Barone und Industrielle sowie kirchliche Institutionen wie Klöster und Stifte sind an der Gründung beteiligt.

1839 Auf Betreiben des Mathematikprofessors Josef Salomon nimmt die erste Lebensversicherung in Österreich, die „Allgemeine wechselseitige Capitalien- und Renten-Versicherungsanstalt“, in Wien ihren Betrieb auf. Später wurde diese Gesellschaft in „Janus wechselseitige Lebensversicherungs-Anstalt“ umbenannt.

1898 Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. beschließt der Wiener Gemeinderat die Gründung der „Städtische Kaiser Franz Joseph-Jubiläums-Lebens- und Rentenversicherungs-Anstalt“.

1919 Die Schadensversicherung wird in das Programm aufgenommen. Der Name wird in „Gemeinde Wien-Städtische Versicherungsanstalt“ geändert. Seither wird die Kurzform Wiener Städtische verwendet.

1924 Die ehemalige „Wechselseitige k.u.k. priv. Brandschadenversicherungsanstalt“ wurde mit der „Janus wechselseitige Lebensversicherung-Anstalt“ zur „Wechselseitige Brandschaden und Janus allgemeine Versicherungs-Anstalt auf Gegenseitigkeit“ vereinigt.

1929 Die Wiener Städtische übernimmt ein Aktienpaket der „Union Versicherungs-Aktiengesellschaft“ und damit die Konzession für neue Versicherungsparten im Sachversicherungsbereich.

1934 Die Wiener Städtische erwirbt die von der „Wechselseitigen Krankenversicherungsanstalt“ begebenen Anteilsscheine und übernimmt 1935 die Verwaltung dieser Gesellschaft.

1938 Die „Gemeinde Wien-Städtische Versicherungsanstalt“ und die „Wechselseitige Brandschaden und Janus allgemeine Versicherungs-Anstalt auf Gegenseitigkeit“ werden fusioniert.

1945 Eine kleine Gruppe von Angestellten der Wiener Städtischen, beginnt das völlig zerstörte Unternehmen wieder aufzubauen. Nach einem Jahr werden die Räumlichkeiten in Wien 1, Tuchlauben 8, bezogen.

1947 Die Firma wird in „Wiener Städtische Wechselseitige Versicherungsanstalt“ geändert.

1955 Am 14. Juni 1955 wird der heutige Unternehmenssitz am Standort in Wien 1, Schottenring 30, eröffnet. Der Ringturm ist damals das erste Bürohochhaus Wiens.

1964 Kooperationsvertrag mit dem Lebensversicherungsunternehmen „Jupiter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit“.

1966 Die Wiener Städtische erwirbt 40 Prozent der Aktien der „Österreichische Volksfürsorge Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft“.

1971 Übernahme der Aktienmehrheit an der „Donau Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft“.

1990 Beginn der Expansion nach Zentral und Osteuropa

05.12.2014 12:00

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