Vienna Insurance Group setzt auf Polen als Innovationszentrum

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Sonstige | 22.06.2017 10:00:00

Vienna Insurance Group setzt auf Polen als Innovationszentrum

Digitalisierungsprojekt Genesis wird gestartet

In Polen beginnt die lokale Konzerngesellschaft Compensa mit dem umfassendsten Digitalisierungsprojekt innerhalb der Gruppe. An dem insgesamt geplanten Investitionsvolumen von rund 25 Millionen Euro wird sich die Vienna Insurance Group (VIG) beteiligen. Zielsetzung ist, die Ergebnisse des Projekts für andere Konzerngesellschaften zu nutzen.
 
Genesis umfasst alle zukunftsrelevanten Bereiche rund um das Thema Digitalisierung, wofür konkrete Aktivitäten erarbeitet werden. Dazu gehören unter anderem die Automatisierung der Prozesse unter Nutzung von künstlicher Intelligenz und Robotertechnologie, Schadenerledigung und direkte Vertragsabschlüsse mittels App, die Einbindung der Versicherung in die digitalisierte Welt des Kunden (z.B. Internet der Dinge) und die Nutzung der Blockchain-Technologie.
 
Die aus dem bis 2020 breit aufgesetzten digitalen Transformationsprojekt gewonnenen Erkenntnisse will die Vienna Insurance Group für die anderen Konzerngesellschaften nutzbar machen. „Polen ist der größte CEE-Markt und prämienmäßig nach Österreich und der Tschechischen Republik unser drittgrößtes Land. Wir nutzen die Expertise und hohe Qualifikation der Mitarbeiter unserer polnischen Gesellschaften als Innovationszentrum für unsere Gruppe. Von den „best practice“ Beispielen sollen weitere Gesellschaften unseres Konzerns profitieren“, erklärt Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group.
 
Für die VIG steht Polen auf Grund des hohen Marktpotentials besonders im Fokus. „Wir finden am polnischen Markt einen starken Wettbewerb und eine hohe Affinität für zukunftsweisende Themen vor. Unsere Gesellschaften sind als Trendsetter innerhalb der Gruppe zu sehen, was innovative Produkt- und Serviceleistungen betrifft. Zum Beispiel wurde im Vorjahr der einfachste Abschluss einer Kfz-Versicherung über eine App oder bei Bankomaten in wenigen Minuten eingeführt. Wir erwarten uns mit unserem Investment in das Digitalisierungsprojekt neue Benchmarks für die Gruppe“, so Franz Fuchs, Vorstandsmitglied der Vienna Insurance Group und Länderverantwortlicher für Polen.
 
Innovation und Digitalisierung sind Teilbereiche zur Absicherung der Zukunftsfähigkeit der VIG im Rahmen des neuen Managementprogramms „Agenda 2020“. „Wir verfolgen mit diesem Programm das klare Ziel, durch die gemeinsam mit den lokalen Managements erarbeiteten Maßnahmen mehr Kosteneffizienz und Ertragssteigerung zu erreichen. Damit können wir insgesamt die Finanzkraft der Gruppe steigern. Unsere polnischen Kollegen haben im Rahmen der ,Agenda 2020‘ bereits bisher bei den Projekten zur Betrugsbekämpfung und zur Verbesserung der Schadenbearbeitung eine Vorreiterrolle übernommen“, ergänzt Prof. Elisabeth Stadler.