Karriere Lounge

Meine VIG Story

Berufliche Perspektiven und persönliche Entwicklung lassen sich am besten anhand von konkreten Beispielen verdeutlichen. Lassen Sie sich daher direkt von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzählen, wie sie sich innerhalb des Konzerns weiterentwickeln konnten und welche Erfahrungen sie dabei gemacht haben.

 

Robert Janouch

Robert Janouch - ganz links

Vertriebsmitarbeiter, Kooperativa
Land: Tschechische Republik
Privat: Sport, vor allem Eishockey und Thai Boxen

Meine VIG-Story
Mein Platz in der VIG ist im Vertrieb der Kooperativa im Prager vierten Bezirk. Zu meinen Kundinnen und Kunden gehören kleine, mittlere und große Unternehmen und internationale Firmen, die in der Tschechischen Republik aktiv sind, aber auch Privatpersonen. Ich schätze den Kontakt mit den unterschiedlichen Menschen und freue mich, wenn ich als Berater ihre individuellen Bedürfnisse erkennen und ihnen die entsprechenden Lösungen dafür anbieten kann. Ich bin seit mittlerweile 13 Jahren dabei und habe in dieser Zeit zu vielen meiner Kunden eine sehr vertrauensvolle Beziehung aufbauen können. Das gefällt mir besonders gut an meinem Job.

Mein Werdegang
Nach meiner Ausbildung als Koch habe ich ein eineinhalb Jahre im Mövenpick Hotel in Prag gearbeitet. Doch ich habe schnell gesehen, dass im Kochen nicht meine Zukunft liegt – mir hat der direkte Kontakt zu Menschen gefehlt. Als mich ein guter Freund, der damals für die Kooperativa im Vertrieb tätig war, gefragt hat, ob ich es nicht im Versicherungsgeschäft probieren wolle, habe ich die Gelegenheit ergriffen. Das war definitiv die richtige Entscheidung.

Von dieser Person habe ich besonders viel gelernt
Von meinem Freund, der mich damals für die Kooperativa gewonnen hat, habe ich sehr viel gelernt. Er ist mein berufliches Vorbild und heute als Manager im Vertriebsteam auch mein Vorgesetzter.

Ingrid Riedl

Ingrid Riedl - links

Teamleiterin (SAP-)Projekte Rechnungswesen, Vienna Insurance Group
Land: Österreich
Privat: Reisen in alle Teile der Welt, Wandern, Kultur

Meine VIG-Story
Dass ich eines Tages Dienstreisen nach Albanien machen würde, hätte ich nicht gedacht, als ich 1999 als Leiterin des Rechnungswesens bei der Sun Alliance zu arbeiten begonnen habe. Kurz nach meinem Start wurde der Verkauf angekündigt und im Jahr 2000 wurde die Sun Alliance mit der Donau Versicherung fusioniert, die ich von Seiten des Rechnungswesens mit umsetzte. Wie einige andere Bereiche auch, war das Rechnungswesen der Donau Versicherung bei der Wiener Städtischen angesiedelt. Ich durfte mir einen Überblick in der Abteilung  Versicherungstechnik im Rechnungswesen verschaffen und übernahm im Herbst 2001 die Verantwortung für Kostencontrolling und Bilanzierung für die Donau Versicherung.
Die Aufgaben wuchsen als ich in die Abteilung Konzernrechnungswesen wechselte und die Wiener Städtische 2005 eine Kapitalerhöhung druchführte. Ab diesem Zeitpunkt war der Konzernabschluss quartalsweise nach IFRS zu erstellen und ich bildete mich zum Certified IFRS Accountant beim ÖCI weiter.
Seit der Spaltung in die VIG-Holding und Wiener Städtische ist mein Platz im Rechnungswesen in der VIG-Holding. Als Teamleiterin im Konzernrechnungswesen obliegt mir in diesem Bereich neben der Zuständigkeit für die Region Österreich und der Erstellung des Konzernabschlusses des Wiener Städtischen Wechselseitigen Vereins auch die fachliche Unterstützung von allen SAP-Projekten in den Konzerngesellschaften. Ein weiterer sehr spannender Verantwortungsbereich ist die Konsolidierung der konzerninternen Rückversicherungs-Verträge. Ich bin viel in den Konzerngesellschaften unterwegs, zurzeit vor allem in Albanien und in der Türkei.

Mein Werdegang

Ich bin in Niederösterreich aufgewachsen und habe im elterlichen Greißlerladen in Stockerau  Einzelhandelskauffrau gelernt. Nachdem mir der Umgang mit Zahlen wesentlich mehr Spaß gemacht hat, wechselte ich zu einem Steuerberater in Wien. Hier betreute ich unterschiedliche kleine Handels- bzw. Dienstleistungsgesellschaften und lernte dadurch die Buchhaltung von der Pike auf, wirkte bei Betriebsprüfungen mit und erstellte Reports für mittlere Unternehmen. Nachdem ich die Bilanzbuchhalterprüfung und die Personalverrechnerprüfung abgeschlossen hatte, erweiterte sich mein Aufgabengebiet. Eine wichtige Station für mich war die Stelle im damals neu eröffneten SAS Palais Hotel an der Wiener Ringstraße. Dort oblag mir der Aufbau des Rechnungswesen und als Assistant Controller war ich nicht nur für das Reporting an die Muttergesellschaft in Kopenhagen zuständig, sondern auch für Erstellung der Bilanz. Hier bin ich auch erstmals so richtig in Kontakt mit der Arbeitssprache Englisch gekommen. Nachdem ich immer etwas Neues dazulernen wollte, wechselte ich in die Beteiligungsbuchhaltung einer Leasinggesellschaft und arbeitete danach als Leiterin Rechnungswesen in der Privatklinik Confraternität. Durch das internationale Umfeld in der Vienna International School, wo ich als Finance Manager tätig war, verbesserte sich auch mein Englisch und ich bildete mich am ÖCI weiter und erwarb das Diplom für Controller für NPO. Nach sechs Jahren habe ich die Herausforderung bei der Sun Alliance angenommen.

Was ist an meinem Job in der VIG besonders?

Es ist ein gutes Gefühl für einen großen, stabilen Konzern zu arbeiten, besonders wenn man wie ich früher eher für kleine und mittlere Unternehmen tätig war. Viele Dienstreisen ermöglichen es mir, Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche unseres Unternehmens zu gewinnen. Bei all den Details im Rechnungswesen ist es auch wichtig, das große Ganze zu sehen. Und es macht mir Freude und Spaß, durch meine Projekte viele Kolleginnen und Kollegen in unterschiedlichen Ländern kennen zu lernen und mit Ihnen zu arbeiten.

Von dieser Person habe ich besonders viel gelernt
Nachdem mein Vater sehr früh verstorben ist, hat meine Mutter drei Kinder alleine groß gezogen und nebenbei das familieneigene Geschäft geführt. Das war eine großartige Leistung. Als Älteste von den drei Kindern durfte ich Sie dabei schon sehr früh unterstützen. 

Justyna Sledziewska

Justyna Śledziewska

Mitglied des Vorstands, Compensa
Land: Polen

Kurzprofil:
-    in der VIG seit: Juni 1999 durch die Tätigkeit für die Compensa Life
-   Juli 2012 bis November 2015 (Ernennung zum Vorstandsmitglied von Benefia Life sowie Non-Life, Vorstandsmitglied des Benefia-Vertriebsnetzes)

-    In der derzeitigen Position seit August 2015 (Ernennung zum Vorstandsmitglied von Compensa)
-    Zuständigkeiten: Finanzen, Investments, IT, Administration

Meine VIG-Story
Mein Einstieg in die VIG begann, als die Compensa Life von der VIG akquiriert wurde und ihr Netz in Polen vergrößerte. Ich war an der Umsetzung von Fusionen beteiligt, ebenso wie am Aufbau neuer Servicegesellschaften (Vertrieb, Schadenabwicklung). Das waren sehr interessante und auch herausfordernde Projekte, die mir das Gefühl gegeben haben, aktiver Teil der „VIG-Story“ zu sein.
 
Was es bedeutet, Teil des Konzerns VIG zu sein
Die VIG ist ein wichtiger Investor und ein führender Finanzdienstleister in Europa, der auch in Polen von großer Bedeutung ist. Der Name „Vienna Insurance Group“ hat einen hohen Marken- und Wiedererkennungswert, die Strategie unseres Konzerns basiert auf Kontinuität und Nachhaltigkeit. Ich sehe die VIG als sehr attraktiven Arbeitgeber in der Versicherungsbranche, mit vielen Chancen zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Mein positivstes VIG-Erlebnis
Die Berufung in den Vorstand dreier Gesellschaften (lächelt). Im Laufe der Jahre hat sich die VIG zu einem internationalen, modernen Konzern entwickelt. Ich hatte die Chance, diesen Prozess mitzuerleben und daran mitzuwirken. Neue Märkte erschließen und gleichzeitig das Unternehmen intern neu organisieren, das waren keine leichten Aufgaben. Er sieht so aus, als hätte die VIG sie gut gemeistert. Es ist schön, ein Teil dieser Veränderungen zu sein.

Svetlana Smiljanic

Svetlana Smiljanić

Mitglied des Vorstands, Wiener Städtische Osiguranje
Land: Serbien

Kurzprofil:
-    in der VIG seit: November 2004
-    in der derzeitigen Position seit: März 2011
-    Zuständigkeiten: internationale Kooperationen, Kooperation mit der Erste Group, Prozessmanagement, Logistik und Organisation, Human Resources, Lebensversicherung, Stv. Leitung der Schaden, IT, Rückversicherung, Controlling, Marketing, und des Generalsekretariats

Meine VIG-Story
Mein Schlüsselmoment in der Vienna Insurance Group war das Projekt „VIG Plaza“. Als Geschäftsführerin der Projektgesellschaft in den Jahren 2008-2010 war ich federführend an der Entwicklung und dem Neubau unseres Firmensitzes „VIG Plaza“ beteiligt, eines der modernsten Bürogebäude der Region. Mit einem Investment von rund 40 Millionen Euro und dank der großartigen Zusammenarbeit mit den Immobilienspezialistinnen und -spezialisten der VIG-Zentrale in Wien konnten wir das Projekt zum Erfolg führen.
Meine früheren Erfahrungen in großen, internationalen Teams haben mir geholfen, mich in einem Bereich durchzusetzen, in dem es nicht gerade viele Frauen gibt. Die Koordination mit dem Generalunternehmer und den Baufirmen selbst hat mir auch die Welt des Designs, des Bauwesens und der damit verbundenen Gefahren und Risiken näher gebracht.
Als uns das Gebäude schlüsselfertig übergeben wurde, wussten wir, dass wir einen guten Job gemacht hatten. Gleichzeitig begann die Immobilien- und damit die allgemeine Wirtschaftskrise. Ich kann mit Stolz sagen, dass wir heute in einem intelligenten und energieeffizienten Gebäude mit 16.000 m² arbeiten, das auf dem gesamten Balkan einmalig ist.

Was gefällt mir besonders an meinem Job
Dynamik. Die Entscheidungen, die ich treffe und für die ich Verantwortung trage, motivieren mich, kontinuierlich und konsequent an mir zu arbeiten – immer weiter zu lernen und meine Fähigkeiten auszubauen. Nichts inspiriert mich mehr als die Leidenschaft, ständig dazuzulernen. Solange ich das von mir behaupten kann, wird meine Arbeit eine Quelle der Zufriedenheit für mich sein.

Was es bedeutet, Teil des Konzerns VIG zu sein
Tradition, Sicherheit, Stabilität und finanzielle Stärke der VIG haben uns geholfen, mit der Wiener Städtische Osiguranje eine Marke aufzubauen, die heute als modernes, europäisches Versicherungsunternehmen betrachtet wird.
Mir persönlich hat die VIG die unersetzliche Erfahrung geboten, am Aufbau einer stabilen Firma teilzuhaben. Wir sind heute die Nummer 4 auf dem serbischen Versicherungsmarkt und die Nummer 2 in der Lebensversicherung mit einem Marktanteil von ca. 25 Prozent. Wir beschäftigen in Serbien mehr als 1200 Menschen in 43 Geschäftsstellen.
 

Tomasz Borowski

Tomasz Borowski - rechts oben

Mitglied des Vorstands, Vienna Life
Land: Polen
Privat: Skifahren, früher auch Handball spielen im Verein (semiprofessionell in der Mittelschule)

Meine VIG-Story
Meine VIG-Story beginnt im Jahr 2008. Ich habe damals als Assistent des Generaldirektors im Compensa-Generalsekretariat in Warschau zu arbeiten begonnen. Ich habe mich dort vor allem um die Aktivitäten der Compensa außerhalb des polnischen Markts gekümmert, die damals vom Generaldirektor gesteuert wurden. Von 2010 an war ich zusätzlich für den neu eingerichteten Bereich Ertragssteuerung Personenversicherung in Wien tätig. Seit 2012 bin ich nun Leiter des Generalsekretariats. In dieser Funktion bin ich auch Pressesprecher der Compensa. Mein Team setzt sich aus vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Gemeinsam kümmern wir uns um Präsentationen, Unterlagen für den Vorstand, Vorbereitung der Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen sowie um die Pressearbeit. Darüber hinaus beobachten wir die Entwicklungen auf dem Versicherungsmarkt und erstellen Analysen als Entscheidungsgrundlage für den Vorstand.

Mein Werdegang
An der Universität Warschau habe ich Angewandte Sprachwissenschaft studiert, an der Warsaw School of Economics habe ich dann noch eine postgraduale Ausbildung im Bereich Management gemacht. Während dieser Zeit habe ich immer wieder als Übersetzer und Reiseführer gearbeitet. Danach erfolgte mein Einstieg in den Versicherungsbereich, genauer gesagt beim polnischen Versicherer Warta. Dort war ich für ein Jahr im Generalsekretariat tätig.

Was ist an meinem Job in der VIG besonders?
Die VIG ist in vielerlei Hinsicht ein toller Arbeitgeber! Zunächst ist die offene Unternehmenskultur und -architektur zu nennen, die viele Freiräume ermöglicht. Das ist, glaube ich, auch eines der Erfolgsgeheimnisse der VIG. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der VIG oft nicht an eine Position gebunden, sondern werden ermutigt innerhalb des Konzerns zu wechseln. Wir werden kontinuierlich gefördert, uns weiter zu entwickeln. Das macht die VIG einzigartig.

Von dieser Person hab ich besonders viel gelernt
Durch die enge Zusammenarbeit mit Vorstandsdirektor Franz Fuchs habe ich sicherlich sehr viel von ihm gelernt. Seine Arbeitsweise ist sehr vorausschauend und fokussiert. Er fordert und fördert die Menschen, die mit ihm arbeiten.

Simeon Vassilev

Simeon Vassilev

Assistent des Vorstands / Country Manager Bulgarien, Vienna Insurance Group
Land: Österreich, Bulgarien
Privat: Reisen, Sport, Skifahren

Meine VIG-Story
Ich bin seit Mai 2012 bei der Vienna Insurance Group. Ursprünglich wurde ich als Vorstandsassistent von Mag. Höfinger für die Länderbetreuung Bulgarien eingestellt. Dann wurden mir zusätzliche Projekte aus dem Bereich Firmengeschäft übertragen, zum Beispiel die KMU-Strategie. Darüber hinaus bin ich auch in die Bulgarien-Projekte von Vorstandsdirektor Fuchs involviert. Momentan verbringe ich rund 25–30 Prozent meiner Arbeitszeit vor Ort in Bulgarien, Tendenz steigend.

Mein Werdegang
Meine Familie kommt aus Bulgarien. 1990 sind wir nach Österreich gekommen, wo ich neben der österreichischen auch die bulgarische Volksschule besucht habe. Während meines Wirtschaftsrechts-Studiums an der Wirtschaftsuni Wien habe ich die meiste Zeit gearbeitet, zuletzt in einem Ziviltechniker Büro. Dort habe ich mich mit unterschiedlichsten Themen wie Finanzierungen, Beantragen von EU-Förderungen oder auch der Distribution von Baumaterial beschäftigt. Nach dem Uni-Abschluss bekam ich über das Zentrum für Berufsplanung an der Wirtschaftsuni das Stellenangebot der VIG, das mir wie auf mich zugeschnitten erschien.

Was ist an meinem Job in der VIG besonders?
Aufgrund meiner Herkunft, meiner Ausbildung und meines Freundeskreises spreche ich mehrere Sprachen – Bulgarisch, Deutsch, Englisch, Serbisch bzw. Kroatisch und Russisch. Ich finde es außergewöhnlich, dass ich in meinem Job fast täglich die Gelegenheit habe, alle diese Sprachen einzusetzen.
Auch der Einstieg ins Unternehmen war für mich sehr angenehm: Mir wurde die Möglichkeit geboten, eine Tour durch wesentliche Bereiche der VIG zu machen und gleich zu Beginn viele Kolleginnen und Kollegen besser kennen zu lernen. Ich habe schnell bemerkt, dass auch sehr junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine längerfristige Verbindung zur Firma haben. Das ist gerade in einem dynamischen, schnell wachsenden Unternehmen nicht selbstverständlich. Die Verbindung von geringer Fluktuation und hoher Flexibilität innerhalb des Konzerns spricht für den Arbeitgeber VIG.
 
Von dieser Person habe ich besonders viel gelernt
Für mich sind meine Eltern Vorbilder. Sie sind mit zwei Kindern in ein fremdes Land gekommen und sind hier beide – auf unterschiedliche Weise – beruflich sehr erfolgreich. Mein Vater hat ein eigenes Unternehmen aufgebaut, meine Mutter ist als Angestellte in einer Managementposition. Meinem Bruder und mir haben unsere Eltern das Studium ermöglicht.