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Interview mit Expat Derya Öztürk

  

Was ist Ihre VIG-Story?

"Ich kam 2008 zur VIG und arbeitete im VIG Controlling. Dabei war ich verantwortlich für das Ländercontrolling und Country Management der Türkei. Im Mai 2010 bot sich mir dann die Möglichkeit, als Generalsekretärin der Ray Sigorta in der Türkei tätig zu werden. Seit 2016 bin ich Mitglied des Vorstands. In meiner Tätigkeit bilde ich die 'Brücke zwischen Wien und Istanbul'."

 

Was ist das Besondere an der VIG?

"Mich begeistert die Internationalität des Konzerns. Ich habe selbst einen internationalen Hintergrund und liebe die Vielfältigkeit der Menschen. Schon während meiner Tätigkeit als Controllerin in Wien hatte ich intensive Beziehungen mit den einzelnen Gesellschaften. Hieraus ergaben sich sehr vielfältige Aufgabenbereiche und Herausforderungen."

 

Wie sieht ihr beruflicher Alltag im internationalen Einsatz aus?

"Der berufliche Alltag lässt sich schwer zusammenfassen, da es einen 'standardisierten Alltag' mit ausschließlich wiederkehrenden Aufgaben, in dem Sinne für mich nicht gibt. Meine Arbeit ist sehr themenspezifisch und damit sehr abwechslungsreich. Dadurch, dass wir als Mitarbeiter im Internationalen Einsatz in neuen Ländern mit relativ jungen Gesellschaften tätig sind, warten immer wieder neue, unerwartete Themengebiete auf uns."

 

Was war die interessanteste / spannendeste Erfahrung, die Sie bei der VIG erlebt haben?

"Es gibt immer wieder spannende, interessante Themen. Da ich sowohl in Österreich als auch in der Türkei aufgewachsen bin, ist es sehr spannend zu sehen, wie Themen vor den verschiedenen kulturellen Hintergründen unterschiedlich aufgefasst und bewertet werden."

 

Was war für Sie an einem internationalen Einsatz reizvoll? Gab es Befürchtungen diesen Schritt zu gehen?

"Mich hat es gereizt, vor Ort, direkt bei der Gesellschaft zu sein, direkt im Geschehen und nicht nur von Wien aus mitzuwirken. Natürlich gibt es organisatorische Herausforderungen, wie die Wohnungssuche und den Umzug, aber hierbei bekam ich von der VIG und Ray Sigorta eine große Unterstützung. Befürchtungen hatte ich eigentlich nie. Da ich die Landessprache spreche und die Kultur kenne, war es für mich vielleicht leichter als für andere Expats, die in ein völlig fremdes Land gehen."

 

Was war Ihre größte Herausforderung und was Ihr größter persönlicher Erfolg während Ihres internationalen Einsatzes?

"Eine große Herausforderung besteht auf alle Fälle darin, sich anzupassen um mit den Kollegeninnen und Kollegen vor Ort zusammen zu arbeiten, akzeptiert und angenommen zu werden. Ich fühle mich willkommen in der Ray Sigorta."

 

Ein kurzes Abschluss-Statement?

"Durch meinen persönlichen Hintergrund fühle ich mich in beiden Kulturen trotz ihrer unterschiedlichen Vor- und Nachteile zu Hause. Der VIG bin ich sehr dankbar für die Möglichkeit, vor Ort in einer VIG Gesellschaft tätig zu sein."